Rückmeldungen

15. Mitteilungen

Von den 313 Teilnehmenden hinterliessen 44 Personen eine Rückmeldung, oftmals einfach "keine Antwort" oder ähnlich, aber immerhin sind 21 Rückmeldungen tatsächlich substanziell.

Zunächst werden hier alle 44 Rückmeldungen aufgelistet, anschliessend knapp kommentiert bzw. beantwortet.

Die 44 Rückmeldungen

1keine antwort
2Ich finde es schwierig die Evolutionstheorie zu beurteilen. Ich weiss nicht wie ich sie mit meinem Glauben in Verbindung bringen soll. Ausserdem finde ich es schade, dass in der Schule nur die grossen Weltreligionen behandelt werde. Klar gibt es nicht genug Zeit jede Religion zu behandeln, aber ich persönlich bin bspw. Alevitin und wegen meiner Herkunft wird direkt angenommen ich sei Muslimin. Wenn ich dann sage, dass ich keine Muslimin bin heisst es direkt "ah dann bist du Christin". Wenn ich dann nochmal nein sage ist die Person komplett verwirrt. Als gäbe es keine Religionen ausser den 5 Weltreligionen Islam, Christentum, Judentum, Buddhismus und Hinduismus. Mich persönlich nervt das nach einer Weile. Ich habe noch nie jemanden getroffen der nicht zum Alevitentum gehört und je davon gehört hat.
3.
4<3
5Es ist wichtig, dass jeder Mensch seine Religion so leben darf, wie dieser das möchte, jedoch darf auf keinen Fall aufgrund der Religion andere Menschen diskriminiert werden (Misogynie, Homophobie usw.)
6jnbhcff x
7
8.
9Frage 14, letzter Punkt: Ich glaube, dass sich die Erde probiert zu schützen (rein biologisch/evolutionär und zwar bei Umweltlichen Katastrophen) -> also ja es ist eine Zeichen, aber nicht von einer äusserer Macht oder so.
10Beim Christentum geht es um die Beziehung mit Jesus, es ist keine Religion.
11Nein
12Ich bin für Religionsfreihei, solange sie nicht für diskriminierenden Ausgrenzung anderer Menschen führt. Meiner Meinung nach tut sie das aber oft, meisten aber nur unbewusst und für aussenstehende sichtbar.
13Diskriminierend in Freundschaften weil ich mich als „Atheist" bezeichne -> ich verspüre Hass/Enttäuschung von einigen religiösen Freunden (in meinem Fall muslimisch) die es herausfinden(…denen ich es sage).
14Ich finde es toll, das sie so eine Umfrage machen. Viel Glück weiterhin!
15In der Schweiz gibt es entweder keine (in mehrere Städten) oder nur wenige orthodoxe Kirchen, in denen ich an religiösen Feiertagen hingehen könnte. Oder ich habe an einem religiösen Feiertag keine Möglichkeit, diesen (wie es sich gehört) mit allen Traditionen zu feiern. 
16Ich freue mich aufs resultat
17Es ist vielleicht keine anerkannte Religion mehr dennoch glaube ich bis zu einem gewissen grad an die Griechischen Götter. Nicht an alle Sagen und Geschichten aber an ihre Existenz und ihren Einfluss.
18Die letzte Frage habe ich so verstanden, dass sie nicht zwingend mit Religion und Glauben zu tun hat. Ich habe sie daher auch nicht aufgrund dieser Aspekte beantwortet.
19
20
21Können die Teilnehmer die Auswertung der Umfrage erhalten?
22🙂
23Nein 
24ich bin ein panzer tank
25Ich bin ein Agnostiker 
26Ich bin absolut für Religionsfreiheit, solange die Ausübung einer Religion jene anderer Glaubensrichtung nicht ausschliesst und alle Religionen uneingeschränkt und komplett gleichberechtigt nebeneinander existieren können. Keine Religion hat Vorrang über eine andere, und es sollten keine Massnahmen zum Schutz eines bestimmten Glaubens getroffen werden, welche eine andere Glaubensrichtung diskriminieren oder delegitimieren. 
27Nein
28Die letzte Frage finde ich seltsam formuliert. Ich selber finde wir gehören zwar immer noch zu der Natur, sind aber auf gutem Wege sie zu zerstören. Aber entfernt haben wir uns von der Natur nicht, wir müssen aber aufpassen das wir nicht die Natur entfernen. (:
29Coole Umfrage thanks! Johannes 14:6 <3
30Nein
31nein
32Ich bezeichne mich als Agnostiker gestützt durch historischen Atheismus: Erklärungen für das, was wir nicht wissen, lasse ich offen, doch glaube ich nicht an theistische Dogmen und Glauben der Weltreligionen, da ich diese (mit Begründung aus der Geschichte und aus Gesprächen mit diesbzgl. Angehörigen) als menschenerfundene Narrative sehe.
33Solange es keinen Beweis für die Existenz oder dessen Gegenbeweis gibt, werde ich bei dieser Glaubensfrage neutral bleiben.
34Ich mag The Satanic Temple und verfolge seine Aktivitäten aus der Ferne, aber es handelt sich dabei nicht um eine echte Religion (auf dem Papier schon, aber nicht in der Praxis). Ich sehe mich selbst nicht als religiös an, aber ich versuche, die 7 Grundsätze im Hinterkopf zu behalten, auch wenn sie für mich nicht wie ein heiliger Text oder etwas Ähnliches sind. Ich bin außerdem Atheist oder eher Agnostiker. 
35Nein
36'
37
38Ich gehöre zur Bahai religion / Bahaitum, sie braucht mehr Aufmerksamkeit.
39
40Nein
41Die option "Keine antwort" würde ich nicht in solchen umfragen brauchen
42
43
44keine Antwort

Kommentar

In einer Rückmeldung (Nr. 2) wird beklagt, "dass in der Schule nur die grossen Weltreligionen behandelt werden": Diese Einschätzung wird auch von Seiten der Fachschaft Religionslehre geteilt. Im Unterricht problematisieren wir das "Weltreligionen-Paradigma", haben – eben aus diesem Grund – das lange verwendete "Sachbuch Religionen" (Bühler/Bühlmann/Kessler) verabschiedet und arbeiten seit 2025 mit dem "Religionen-Buch" (Ambalu/Coogan/Feinsten et al.). Die Lehrplangruppe für das Fach Religionslehre im Kanton Bern erarbeitet aktuell einen kantonalen Lehrplan, der vollends Abschied nimmt vom "Weltreligionen-Paradigma".

Mehrere Rückmeldungen (Nr. 2, 17, 25, 32, 33, 34, 38) sprechen weitere Religionen und Weltanschauungen an, die mit dem Weltreligionen-Paradigma nicht in den Blick geraten: Danke! Alevitentum, Baha'itum, griechische und römische und viele andere Religionen sowie Atheismus und Agnostizismus (und da kann man auch The Satanic Temple anschauen), einige Querschnittsthemen, Grundfragen etc. sollen Thema des Fachs Religionslehre am Gymnasium sein.

Eine Rückmeldung (Nr. 15) thematisiert mit der christlichen Orthodoxie das Phänomen der Minderheiten-Religionen: Danke! Fragen nach Mehrheiten und Minderheiten, nach rechtlicher Anerkennung und staatlicher Finanzierung interessieren uns im Fach Religionslehre.

In mehreren Rückmeldungen (Nr. 5, 12, 13, 26) werden Religionsfreiheit und Diskriminierung erwähnt. Den Lehrpersonen der Fachschaft Religionslehre ist die Religionsfreiheit ein zentrales Anliegen. Die Fachschaft Religionslehre wendet sich gegen jegliche Form der Diskriminierung, insbesondere gegen Diskriminierung auf Grund der Religionszugehörigkeit – und auch gegen Diskriminierung auf Grund der Nicht-Zugehörigkeit zu einer Religion. Zudem gilt auch für die Religionsfreiheit das, was für alle menschlichen Freiheiten gilt: "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden" (Rosa Luxemburg).

Mehrere Rückmeldungen (Nr. 9, 18, 28, 41) geben zusätzliche Kommentare oder äussern Irritation zu einigen Fragen, Formulierungen oder Antwortmöglichkeiten. Danke für die Rückmeldung! Alle religionsbezogenen Fragen und sämtliche entsprechenden Antwortmöglichkeiten sind unverändert der Umfrage des Bundesamts für Statistik entnommen, um einen direkten Vergleich möglich zu machen.

Mehrere Rückmeldungen (Nr. 10, 29) bieten religiöse Statements aus der Innensicht einer Religion. Besten Dank! Wir bemühen uns im Fach Religionslehre um eine explizite Aussensicht auf Religionen und religiöse Phänomene aus einer religionswissenschaftlichen Perspektive.

Einige Rückmeldungen (Nr. 14, 16, 29) reagieren explizit positiv auf die Umfrage: Danke!

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